Amtex Oil Gas Inc.


Die Amtex Oil & Gas Inc. bietet Beteiligungen an Öl- und Gasförderprojekten in den USA an. In ihren Projektbroschüren wird mit Ausschüttungen zwischen 14 und 40 % p.a. geworben.


Bei vielen Projekten hat sich herausgestellt, dass sich die den Anlegern in Aussicht gestellten Renditen nicht haben realisieren lassen. Die Ausschüttungen beliefen sich nur auf einen winzigen Bruchteil. Überdies haben einige Anleger zu befürchten, auch noch für Verluste aus den Beteiligungsprojekten aufkommen zu müssen. Häufig hat die Amtex Oil & Gas Inc. dann den Anlegern den Tausch in eine andere Beteiligung angeboten, welche ebenfalls nur geringe oder gar keine Ausschüttungen erzielte. Es besteht der Eindruck, dass der Tausch in eine andere Beteiligung keine wirkliche Großzügigkeit der Amtex Oil & Gas Inc. war, sondern nur eine Strategie, die Anleger hinzuhalten und davon abzuhalten, die erforderlichen rechtliche Schritte einzuleiten.


In der Vergangenheit sind die RAe Boysen & Paetzelt in einer Reihe von Fällen vor Gericht erfolgreich gegen die Amtex Oil & Gas Inc. vorgegangen; viele Anleger wurden entschädigt. So konnte ein Urteil erstritten werden, dass die auf dem Vertragsformular verwendete Widerrufsbelehrung nicht den Anforderungen des Deutlichkeitsgebotes entspricht, vgl. LG Würzburg, 73 O 536/13. Anleger können somit auch zum jetzigen Zeitpunkt noch ihr Widerrufsrecht ausüben. Darüber hinaus sind die Angaben in den Projektbroschüren in vielerlei Hinsicht unzureichend, dürftig und teilweise sogar unrichtig.


Auch besteht die Befürchtung, dass die Förderrechte in den USA an Anleger weit über deren tatsächlichen Wert verkauft worden sind. So hatte schon das Landgericht Hamburg im Jahr 2006 u. a.



Herrn Dirk Rosinski,


den langjährigen Präsidenten der Amtex Oil & Gas Inc. verurteilt, einem Anleger Schadenersatz nach § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 264 a StGB wegen Kapitalanlagebetruges wegen falscher Angaben in einer Projektbroschüre verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig, nachdem das Hanseatische Oberlandesgericht die Berufung unter dem Aktenzeichen 8 U 23/06 zurückgewiesen hat.


Kürzlich haben die RAe Boysen & Paetzelt ein Beweissicherungsverfahren eingeleitet. Dieses bezieht sich auf die Frage, ob das von der Amtex Oil & Gas Inc. vertriebene



Smackover“ – Projekt


tatsächlich in dem prospektierten Umfang werthaltig war. Nach den Angaben der Projektbroschüre war für das Smackover“ – Projekt eine Rendite von 14,74 - 35,25 % zu erwarten. Tatsächlich gab es bis heute keine einzige Ausschüttung, die Rendite beläuft sich auf 0,00 %. Ein Sachverständiger wird der Frage nachgehen, ob die rentable Förderung von Öl jemals zu erwarten war.


In der Zwischenzeit soll bei der Amtex Oil & Gas Inc. ein Wechsel in der Geschäftsführung stattgefunden haben. Der Initiator und langjährige Präsident Dirk Rosinski soll abgedankt haben. Soweit ersichtlich, bleibt Herr Rosinski dem Anlegerpublikum aber erhalten. So taucht er im Zusammenhang mit einem anderen Anbieter auf. Dabei handelt es sich um die



American Texas Management LLC.“,


die in dem gleichen Gebäude wie die Amtex Oil & Gas Inc. in Dallas ansässig ist und nach dem gleichen Konzept an Anleger in Deutschland renditeträchtige Direktbeteiligungen an Erdöl und Erdgasbohrungen anbietet. Deren homepage findet sich unter www.atm-llc.us. Auch der Mitinitiator der Amtex Oil & Gas Inc.




Claus Schröder


lässt sich bei der „American Texas Management LLC.“ wieder finden.


Herr Rosinski soll einer Anlegerin gesagt haben, die Amtex Oil & Gas Inc. würde in den USA einfach abgemeldet werden, falls die Amtex Oil & Gas Inc. vor Gericht verliert. Die Anleger hätten dann das Nachsehen. In der Folge wurden in der jüngsten Zeit mehrere Klagen gegen Herrn Dirk Rosinski persönlich eingereicht. Vielleicht hält die persönliche Inanspruchnahme Herrn Rosinski davon ab, seine Ankündigung, die Amtex Oil & Gas Inc. abzumelden, in die Tat umzusetzen.




Die RAe Boysen & Paetzelt vertreten u.a. Anleger, die folgende Beteiligungen gezeichnet haben:


Rife FISB Ford #1“-Projekt;

Rife Inglish D9“ - Projekt;

Rife Inglish 1“ – Projekt;

Rife ANR #3 Bowleg“-Projekt

Rife FISB Inglish Sisters 7 A“ - Projekt;

Rife ANR 3“ – Projekt;

Rife Craig Muncaster 7“-Projekt;

Rife ANR # High Dome“ - Projekt;

Rife FISB Busby 1 A“ -Projekt;

Rife Inglish D 9“ - Projekt;


Inglish D17“- Projekt;

Inglish D # 7“ - Projekt;

Inglish D# 10, 11, 12, 15“ – Projekt;


MPG 1“ – Projekt;

MPG#1Hunter“ – Projekt;

MPG #Osage“-Projekt;


RAM 2 Spurgon“ – Projekt; ;

RAM 2“ – Projekt;


Metro Lost Springs 1“- Projekt;

Metro Lost Spring 1“ - Projekt;

Metro Flint Hills 1 Mud“- Projekt;



Greenwood IV“ – Projekt;

Greenwood 7 A“ - Projekt;

Greenwood II“ – Projekt;

Greenwood Cole Rutherford“ – Projekt;

Greenwood Maxwell Trust“ – Projekt;

Greenwood Van Derberken“ – Projekt;


MPG #Osage“ - Projekt;


Smackover“ - Projekt;


Carver Davis #1 A“-Projekt;


Rigdeland“ – Projekt;


ANR High Dome“ - Projekt;


und viele mehr.......


Wir sind von mehreren Anlegern erfolgreich beauftragt worden, die Rückabwicklung der Verträge durchzusetzen. 

 Die Möglichkeit Schadenersatz zu fordern, sollten Sie prüfen lassen.

 

2 Kommentare

  • 31.02.2015, 18:26 UhrDrHeck

    Hinterher wussten viele es einfach vorher schon besser. Natürlich kann man hinterher von Ahnungslosigkeit sprechen, aber stimmt das auch? Müsste man dann nicht im gleichen Atemzug von falscher Beratung sprechen? Ich bin da einfach so reingeschlittert und froh, dass mir Rechtsanwälte Boysen & Paetzelt einen beachtlichen Teil meines Geldes zurückholen konnten.


  • 30.11.2014, 16:59 Uhresbärn

    Diese Anlageformen laufen in Deutschland schon seit 25 Jahren. Der Gesetzgeber u. die Verbraucherschutzminister schauen nur zu, weil der Staat daran mitverdient. Selbst die Gerichte verurteilen die Anleger immer mal wieder, Gewinn unabhängige Ausschüttungen an die Initiatoren zurück zu zahlen(damit der Anlegerverlust noch größer wird). Siehe Amtsgericht Dortmund, bei Anlagen von Dr. Peters(Schiffonds). Die Schrottfonds werden auch noch von Landesbanken finanziert(HSH Nordbank), bei Insolvenzen der Fonds haftet dann der Steuerzahler. Schneeballsystem Deutschland erfunden von unseren 4 etablierten Parteien.