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Was tun bei einer Kündigung?

Das die Fristen für eine Kündigungschutzklage nur 3 Wochen betragen habe ich nicht gewusst. Zum Glück konnten diese Anwälte trotzdem noch für mich etwas tun.

#Sven Schallert

Wenn Sie von ihrem Arbeitgeber eine Kündigung erhalten haben, macht es Sinn, die Rechtmäßigkeit der Kündigung von den Rechtsanwälten Boysen & Paetzelt überprüfen zu lassen. Häufig erfüllt die ausgesprochene Kündigung schon nicht die formalen Voraussetzungen. So ist z.B. eine Kündigung unwirksam, weil sie nicht der gesetzlichen Schriftform genügt, vgl. § 623 BGB. Vor allem stellt sich die Frage, ob tatsächlich ein Kündigungsgrund vorliegt. In den meisten Fällen kann das Arbeitsgericht überprüfen, ob der Arbeitgeber wirklich einen ausreichenden Grund zum Ausspruch der Kündigung hatte. Und schließlich ist oft die Kündigungsfrist nicht eingehalten.

 

Aus Sicht des Arbeitnehmers ist es in der ganz überwiegenden Zahl der Fälle lohnend, sich gegen eine Kündigung zur Wehr zu setzen. Die meisten Kündigungsschutzklagen enden mit einem für den Arbeitnehmer positiven Ergebnis. So gelingt es oft, zugunsten des Arbeitnehmers eine Abfindung auszuhandeln. Als Faustformel für die Höhe der Abfindung kann ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr angesetzt werden. Eine rechtswidrige Kündigung ist gemäß § 4 Kündigungsschutzgesetz innerhalb von drei Wochen nach deren Zugang gerichtlich anzufechten.

 

Wehrt sich ein Arbeitnehmer gegen eine rechtswidrige Kündigung nicht, ist zu befürchten, dass das Arbeitsamt gegen ihn eine Sperre verhängt, vgl. § 159 SGB III. Das gleiche gilt, wenn der Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag unterschreibt. Besteht kein Anspruch auf Arbeitslosengeld, z.B. weil das Arbeitsverhältnis nur kurze Zeit gedauert hat und beantragt der Arbeitnehmer Leistungen nach dem SGB II, hat er eine Sanktion zu befürchten, wenn er schuldhaft seine Arbeit verloren hat, vgl. § 31 SGB II. Daher ist es auf jeden Fall zu empfehlen, gegen eine rechtswidrige Kündigung Kündigungsschutzklage einzureichen.

 

Üblicherweise tritt für die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten die Rechtsschutzversicherung ein. Wenn Sie über keine Rechtsschutzversicherung verfügen, besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen. Hierfür ist das Prozesskostenhilfeformular auszufüllen (siehe Prozesskostenhilfeformular).

 

 

Weitere Arbeitsrechtssachen: Natürlich sind Ihnen die Rechtsanwälte Boysen & Paetzelt auch bei weiteren arbeitsrechtlichen Problemen behilflich, sei es, dass der Lohn eingeklagt werden muss, sei es, dass Sie sich gegen eine Versetzung wehren wollen oder sei es, dass ihr Arbeitszeugnis nicht wohlwollend formuliert ist.

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