Laufende Verfahren geschädigter Anleger gegen Clerical Medical  

Der britische Lebensversicherer Clerical-Medical hatte in Deutschland Lebensversicherungen verkauft. Als der Wertzuwachs der Anteile nicht ausreichte, reduzierte das Unternehmen unter Berufung auf seine Versicherungsbedingungen den Vertragswert. 

In mehreren Gerichtsverfahren wurde bereits  Clerical Medical verurteilt, weil die Anleger nicht ausreichend über die Funktionsweise des Produktes  Wealthmaster Noble aufgeklärt wurden. Insbesondere bei den Anlegern, die dieses Produkt im Zusammenhang mit einer so genannten Sicherheits-Kompakt-Rente ,sog. Schnee Rente,  abgeschlossen hatten, besteht  die Möglichkeit  von Clerical Medical  Schadenersatz zu verlangen. Im Zusammenhang mit dem Anlagemodel SKR abgeschlossene Darlehen müssen  von Clerical Medical ebenfalls  vollständig übernommen  werden.
 

Unrealistische Renditeversprechungen

Clerical Medical hat die Kunden nach der Rechtsprechung zahlreicher Landgericht und des BGH mit „unrealistischen“ Renditeversprechen gelockt und dabei bestehende Aufklärungs- und Informationspflichten verletzt. (Az. IV ZR 122/11, IV ZR 151/11, IV ZR 164/11, IV ZR 271/10 und IV ZR 286/10). Das Gericht  stellt in dem Urteil fest , dass in den von Clerical Medical übergebenen Unterlagen eine Rendite von 8,5 % als wahrscheinlich angesehen wurde, dies jedoch von   Clerical Medical  zum damaligen Zeitpunkt selbst schon nicht mehr für wahrscheinlich gehalten wurde. Clerical Medical selbst ging  nur von einer Rendite In Höhe von 6 Prozent aus. Weil der Wert der Fondsanteile nicht in dem erwarteten Umfang stieg, reduzierte der Versicherer die Zahl der den Kunden zugewiesenen Anteile. In der Folge waren ihre Lebensversicherungen immer weniger wert. Der BGH entschied hierzu , dass die ursprünglichen Auszahlungspläne eingehalten  und den Versicherten die in den Auszahlungsplänen versprochenen Summen gezahlt werden müssen. Denn, so das Gericht,  die Zahlungsverpflichtung von Clerical Medical stehe keineswegs  unter dem Vorbehalt einer ausreichenden Kapitaldeckung.


Wir vertreten Geschädigte gegen  Clerical Medical und beraten auch Anleger, die aus dem Produkt aussteigen müssen oder wollen, um deren Rendite zu sichern.